„Das Raumgefühl in unserem Hotelzimmer auf vier Rädern ist einfach unglaublich“, schwärmt die Redakteurin beim Betrachten des Wohnmobils. Was unter anderem an dem offenen und eleganten Innendesign liegt, der angenehmen Stehhöhe von über zwei Metern, aber vor allem an dem aufblasbaren Alkoven, durch den quasi eine zweite Etage im Fahrzeug generiert wird. „Man kommt sich in dem Gallary tatsächlich vor wie in einer schicken Galerie-Wohnung,“ sagt Anne.
Der Weg in den aufblasbaren Alkoven führt über feste Treppenstufen, die teilweise aus praktischen Stauraumfächern bestehen und wie der Rest des Interieurs indirekt beleuchtet sind. „Für mich ist das Bett im Alkoven ein absolutes Wohnfühl-Highlight, ganz egal bei welchem Wetter. Tagsüber kann man liegend durch das große Panoramafenster die vorbeiziehenden Wolken am Himmel beobachten oder den 1,20 m hohen Bereich als separate Lese-Lounge nutzen. Und das auch bei niedrigen Außentemperaturen.“
Ein schönes Ambiente trägt ungemein zum Abschalten und Wohnfühlen bei.
Doch bevor es allzu gemütlich wird, geht es noch einmal raus vor die Tür Richtung SPA. Die wenigen Meter Fußweg sind trotz einstelliger Temperaturen auch im Bademantel gut auszuhalten. Wer will, kann sich natürlich auch vor Ort umziehen. Danach laden auf 1400 Quadratmetern sechs verschiedene Saunen, ein Naturbadeteich, ein Tepidarium, eine Kneippgrotte, Erlebnis-Duschen und diverse Ruhezonen mit gewärmten Steinliegen, Wasserbetten oder Infrarotlampen zum Entspannen ein. „Da bleiben keine Wünsche offen, schwärmt Anne. „Und das Tolle: Pro Übernachtung sind hier 1,5 h inklusive!“
Nach ein paar Runden im Hallenbad begibt sich die Offenburgerin tags drauf auf die Massageliege und in die geschulten Hände von Chefin Christine Schäfer, die mit gezielten Bewegungen und heißen Steinen kleinste Verspannung löst. Auch Andreas kommt in den Genuss einer Rückenmassage, die in seinem Fall von einer kompetenten Kollegin durchgeführt wird.
Gut durchgeknetet und absolut tiefenentspannt lässt das Paar den Abend auf der gemütlichen Rundum-Sitzgruppe im Gallery ausklingen. „Ich bekomme meistens sehr schnell kalte Füße“, berichtet Anne und ergänzt: „Dieses Mal brauchte ich mein zweites Paar Wollsocken allerdings nicht anzuziehen, da der Lyseo Gallery TD über einen doppelten Boden verfügt, der richtig gut isoliert und ist. Das ist echter Luxus, wenn man im Winter unterwegs ist.“
Am letzten Tag wird das Wohnmobil dann nach einem ausgiebigen Frühstück zu Annes persönlichem Day-SPA. „Zuhause habe ich oft keine richtige Muße für Beauty-Rituale wie Gesichtsmasken aufzutragen, aber hier im Wohnmobil, wo es wenig Ablenkung gibt, kann man sich sehr gut mit kleinen Verwöhnprogrammen die Zeit vertreiben. Vor allem, wenn man über ein geräumiges Badezimmer und warmes Wasser verfügt.“
Gut erholt und ausgeruht versüßen sich die beiden den Nachmittag noch mit einem leckeren Stückchen Johannisbeere-Haselnussbaiser-Kuchen, der im Restaurant am Platz serviert wird. „Der perfekte Abschluss eines absolut gelungenen Verwöhn-Wochenendes.“
Auf Inklusivleistungen achten
Duschen, Strom, SPA-Zugänge und andere Kleinigkeiten gehen schnell ins Geld, wenn sie nachträglich berechnet werden. Paketpreise oder Inklusivangebote lassen sich im Vorfeld oft besser kalkulieren.
Clever suchen
Wer Natur und Komfort verbinden möchte, findet beispielsweise auf LeadingCampings eine Auswahl an Wellness-Campingplätzen. Es handelt sich dabei um einen Zusammenschluss von 45 europäischen Campingplätzen gehobener Kategorien.
Timing ist alles
Zu beliebten Urlaubzeiten sowie an Wochenenden ist der Ansturm an Besuchern meist groß. Wer es in der Sauna oder im Schwimmbad ruhiger mag, sollte für seinen Aufenthalt daher Zwischenzeiträume auswählen oder Wochentage, beispielsweise den Wochenanfang. Bei Massagen und Kosmetikbehandlungen empfiehlt es sich außerdem diese immer im Voraus zubuchen. So kann man sicher gehen, dass der Wunschtermin noch nicht vergeben ist.